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kuſtigungsort der Konſtantinopolitaner. Ju⸗
den deren zu Konſtantinopel gegen 20,000 wohnten, ſah Schweigger in Galata nicht, auch wenige Tuͤrken. Die Einwohner der Stadt Galata beken⸗ nen ſich, wenn ſie von alten Genueſen abſtammen, zur Römiſchen, die uͤbrigen zur griechiſchen Kirche. Oberhalb Galata ſah Schweigger das Schiffs⸗ Arſenal, welches wir aus Gyles ſchon kennen. Unterhalb dieſer Vorſtadt, dem Serail gegenüber, war ein weiter offener Platz, Topana, wo viel den Chriſten abgenommenes Geſchütze bewahrt wur⸗ de. Weiter am Pontus Euxinus hinab ſah man ein Staats⸗Gefaͤngniß, den ſchwarzen Thurm, noch weiter hinab, anderthalb deutſche Meilen von Kon⸗ ſtantinopel die Pompejus⸗Saͤule in der Mit⸗ te des Meeres auf einem Felſen, den Schiffern ein Richtzeichen, und Nachts eine Leuchte.
Wir erwaͤhnten eben der Vorſtadt Skutari. Dieſer wohlgebaute Marktflecken liegt ebenfalls in Klein⸗Aſien, gerade dem Serail gegenuͤber. Sein
früherer Name war Chryſopolis. Der Ort iſt beſonders beruͤhmt durch ſeinen Roßhandel; welcher daſelbſtvon Perſiern, Armeniern Caramani⸗ ern und Araberngeführt wird.— Zwiſchen dieſem Flecken und Chalcedon, desgleichen überhalb Sku⸗ tari am Pontus Euxinus hinauf, hat der Sultan angenehme Luſtgärten. Der Flecken Chalce don liegt 4 Stunde von Skutari, und wird von den Tur⸗
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