Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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366 aus fremden Laͤndern ein uͤberaus großer und man⸗ ichfaltiger Zuſammenfluß von Waaren ſatt findet. 12. Unfern von der Dſchuma des Sultan Ba⸗ jazet ſtand das alte türkiſche Schloß, Eski Se⸗ rail, welches man vor den hohen Mauern, die daſ⸗

ſelbe umgaben, nicht ſehen konnte. Dieſes Gebaͤude iſt der Harem fuͤr die Sultaninen und des Sultans Kebsweiber. 4 13. Am Ende der Stadt gegen Weſten liegen die ſieben Thuͤrme, von den Tuͤrken Tedicola ge⸗ nannt, eine Art Kremmel oder Tower, mit ſieben ſtarken Thuͤrmen und hohen Mauern, worin des Sultans Schaͤtze und hohe Staats⸗Gefangene be⸗ wahrt werden. Auch das Muͤnz⸗Haus des Sultans iſt daſelbſt.. Galata und Skutari werden als Vorſtaͤdte

Konſtantinopels betrachtet, liegen über dem Meer, Galata eine halbe Viertels⸗Meile, Skutari ei⸗ ne Viertel⸗Meile von der Stadt. Die Stadt Ga⸗ lata hat dieſen Namen von den Galen, weliche einſt der König Brenner den Griechen als Hulfs⸗ Truppen gegen die Aſiaten zufuͤhrte. Galata liegt halb an einem Berge, halb eben, hat Ringmauern, im Umfange drei italiſche Meilen, laͤuft eine gute teutſche Meile ain Pontus Euxinus hinab, wied meiſtens von Griechen bewohnt, welche Fiſchfang treiben, hat alte, nach italieniſcher Art gebaute, hohe Reinerne Haͤuſer, und iſt der gewöynliche Be⸗