Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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5. Unter die vornehmſten Gebaͤnde werden auch die oͤffentlichen Badehaͤuſer gerechnet, welche für Maͤnner und fuͤr Frauen beſonders, vorhau⸗ den ſind. Dieſe Gebäude werden von den Tuͤrken Smuns genannt, ſind rund und hoch gewölbt. Das Licht derſelben wird durch Kuppeln in den Blei⸗ daͤchern gewonnen. Jede lichtgebende Oeffnung iſt mit einem Glasſchirm uͤberdeckt, damit kein Regen eindringe. Der Boden iſt mit Marmor⸗Platten be⸗ legt. In den Waͤnden ſind Niſchen zum Aus⸗ und Ankleiden. Die Thuͤre iſt mit Teppichen verhaͤngt. Nach dem Baden brauchen Maͤnner und Frauen, die Letzteren beſonders, wohlriechende Salben und Oele. Die Baͤder, welche zum Schwitzen dienen ſol⸗ ken, werden unterirdiſch geheitzt. Uebrigens pflegt man ſowohl am Tage, als Nachts zu baden. Die Baͤder werden von Badeknechten ſehr reinlich gehal⸗ ten und beſorgt.

6. Die Caravanferey en oder Gaſtherbergen ſind zu Konſtantino pel, wie in der ganzen Tuͤr⸗ kei offene Scheunen, wo die Wirthe dem Fremden nur Betten und dergleichen beforgen, ſelten Speiſen und ſich doch gut zahlen laſſen. Bei jeder namhaf⸗ ten Kirche Konſtantin opels iſt auch eine ſolche Herberge. 3

7. Das Kloſter des griechiſchen Patriar⸗ chen iſt ziemlich weit, doch nicht ſtattlich. Es wird