Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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andern ihrer Geiſtlichen, wie durch den öͤftern Be⸗ ſuch des griechiſchen Gottesdienſtes, ganz dazu ge⸗ ſchickt geweſen waͤre, zumal es ihm ſelbſt nicht an ei⸗ ner guten theologiſchen Gelahrtheit fehlte; doch ge⸗ ſchieht zuweilen einige Erwaͤhnung derſelben, die in⸗ deß nur den wiſſenſchaftlich gebildeten Theologen in⸗ tereſſiren konnen. Dahin gehoͤren z. B. ihre Mei⸗ nungen uͤber das neue Teſtament, welches ſie nicht höher ſchätzen, als die Schriften ihrer Kirchenvaͤter; dann ihre Meinungen von den Seelen der Verſtor⸗ benen, welche ſie nach den Graden ihrer Reinigkeit von Suͤnden naͤher oder ferner von Gott glauben in dem Gebiete des Himmels. Eben dahin rechne ich auch ihre Lehrſaͤtze uͤber den Gebrauch des geſäuer⸗ ten Brodes bei dem Austheilen des heiligen Abend⸗ mahls an drei, vier und fünfjahrige Kinder,— uͤber die Anrufung der Jungfrau Maria,— uͤber den jüngſten Tag und ſo fort.— Was das Aeußere ih⸗ res Gottesdienſtes betrifft, ſo beſchreibt uns denſel⸗ ben Gerlach oft genug, mit vielen Wiederholungen des ſchon Geſagten, auch weitlaͤufig und ausführlich⸗ genug. Er hat ſehr große Aehnlichkeit mit dem Got⸗ tesdienſte der roͤmiſch katholiſchen Chriſten. Die Griechen halten ihre Meſſen, ihre Vigilen, ihre Fa⸗

ſten und ihre Feſttage mit einem aͤhnlichen Gepraͤnge;

doch iſt dieß nicht allemal ganz ſo praͤchtig. In jeder ihrer Kirchen ſind mehrere Geiſtlichen, die einander bedienen und abloͤſen. Ihre Predigten ſind wie die,