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Ueber die Art zu eſſen und trinken, wie es un⸗ ter den Turken uͤblich iſt, berichtet Gerlach wenig. Sie ſitzen mit verſchraͤnkten Fuͤſſen auf dem mit Tep⸗ pichen belegten Boden ihrer Wohnung oder ihres Speiſe⸗Gemaches, haben eine runde Platte, eben⸗ falls mit einem Teppiche uͤberdeckt, vor ſich, darauf Teller und Meſſer. Da ihre meiſten Speiſen von der Art ſind, daß ſie keine Gabeln brauchen, ſo be⸗ dienen ſie ſich ihrer Haͤnde dabei ſehr fleißig. Ne⸗ ben dem Tiſche ſteht ein Schenke oder oft auch eine Sclavin, mit einem Schlauch voll Scherbet, den ſie aus einem gemeinſchaftlichen Pokal der Reibe nach trinken. Wein duͤrfen die Tuͤrken nach dem Koran nicht trinden, doch bemerkt Gerlach, daß ſie dieſes Geſetz nicht ſelten heimlich uͤbertreten.
Die Art zu ſchlafen, haben die Tuͤrken mit allen orientaliſchen Völkern gemein. Sie liegen auf einer baumwollenen Matratze, mit einer ähnlichen zugedekt, auf dem bloßen Boden. Ihr Bett iſt daher ſo ſchnell gemacht, als aufgehoben.
Anders iſt von dem bisher Erwaͤhnten Vieles unter den Griechen, welches Volk zu Gerlachs Zeit, ganz Sclave der Tuͤrken iſt. Ihre religiö⸗
ſen Lehrſaͤtze, die ſich nach Gerlachs Ausſage
auf die alten griechiſchen Kirchenvaͤter ſtuͤtzen, wer⸗ den uns zwar nicht beſchrieben und einzeln darge⸗ ſtellt, obgleich unſer Reiſender, durch ſein öfteres Zuſammenſeyn mit dem griechiſchen Patriarchen und


