Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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Mecca geſchrieben. Dieſen Koran brachte der En⸗ gel Gabriel, durch den bei Mahomed alles voll⸗ zogen wird, von dem Himmel, nicht auf einmal, ſondern bruchſtuͤckweis. So oft Mahomed ein. Bruchſtuͤck deſſelben vom Engel Gabriel empfangen hatte, trat er dann, nach der Sage, auf die Staf⸗ feln vor dem Tempel zu Mecca, und verkuͤndete als Gottesrede das Empfangene dem glaͤubigen Vol⸗ ke, welches noch jetzt ſolche Ehrfurcht vor dieſem Bu⸗ che hat, daß es nach Gerlach's Bericht, daſſelbe nur mit zuvor gewaſchenen Haͤnden anfaßt. Die Tuͤrken halten dieß Buch für ſchwer ohne Auslegung, glauben große Geheimniſſe darin verborgen, und ge⸗ brauchen es ſogar zu aberglaͤubiſchen Weiſſagungen und dergleichen mehr. An den Vorſchriften des Ko⸗

ran's halten ſie ziemlich feſt.— Ueber die öffent⸗

lichen Religions⸗Uebungen der Türken erzaͤhlt Ger⸗ lach vieles, doch nichts anders, als was Schweig⸗ ger auch erzaͤhlt. Um nun Wiederholungen zu mei⸗ den, ſo verweiſe ich den Leſer auf den Auszug aus Schweiggers Reiſe, welcher dieſem nachfolgt. Dort erfaͤhrt man auch von religioͤſen Orden der Tuüͤrken Etwas; was Gerlach, der den Tuͤrken ziemlich haßte, uͤberſehen hat. Nur das erwaͤhnt Gerlach, daß es unter den Tuͤrken auch Heilige gebe, und daß man unter dieſen diejenigen Perſonen vorzüglich verſtaͤnde, welche das Grab des Prophe⸗ ten geſehen haben, und darauf ihres Augenlichtes