Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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me, Erſaͤufen, zu Tode Schleifen und Jagen u. d. m.— In dieſen wenigen Bemerkungen iſt alles ent⸗ halten, was Gerlach in zerſtreuten Anecdoten und Beobachtungen erwaͤhnt.

Das Kriegsweſen des turkiſchen Staates war ächt tuͤrkiſch, wie es noch vor wenigen Jahren war. Janitſcharen, Reiter, mit Bogen und Pfeil und Schwerdt geruͤſtet, auch mit Lanzen, Fußvolk, alle an keine Taktik gewöhnt, nur handfeſt und grauſam; an eine Artillerie, wie wir ſie jetzt haben, war nicht zu denken. Das Fußvolk und die Reiter trugen Pardel⸗ oder andere gefleckte Haͤute über ſich hängend, zum Theil hohe und rothe zwölfzipfelige Kappen, zum Theil Buͤnde, glatt anliegende Bein⸗ kleider, an den Waden gehaͤftelt. Die Seeſoldaten, — die Flotte beſtand aus faſt 30o Fahrzeugen,— trugen weite und blaue Beinkleider, weiße Bünde mit Federn, und Röcklein ohne Aermel.— Von der Eintheilung der Armee in Corps, und von der Errichtung eines Heeres erzaäͤhlt uns Gerlach nichts: Nur das bemerkt er einmal, daß die Zahl der Janitſcharen, dieſer tuͤrkiſchen Kerntruppen und Leibwaͤchter des Großherrn aus den Samoglanen oft ergaͤnzt wuͤrde. Die Zahl der Janitſcharen gibt er nirgends beſtimmt an.—

Das Hauptreligionsbuch der Tuͤrken iſt der Koran, von ihrem Propheten Mahomed aus