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II. Von den Bewohnern des türkiſchen Gebiets, über ihren Staats⸗Verband, ihre Religions⸗ gebräuche und Sitten, wie über ihren Cha⸗ rakter.
Die Bewohner des türkiſchen Gebietes, wie ſie Gerlach kennen lerunte, gehören verſchiedenen Volks⸗ ſtämmen an. Wenn man die Donau zur Grenze annimmt, ſo wohnten damals im Lande: Ungarn, Bulgaren, Servier, Naitzen, Juden, Griechen, Ar⸗ menier, Tuͤrken und Zigeuner; wenden wir dann uns nach Aſien's türkiſchen Beſitzungen bin, ſo könnten dazu noch Aegyptier, Mohren, Habeſſinier und Araber gerechnet werden. Aller dieſer Volks⸗ ſtaͤmme erwaͤhnt Gerlach in ſeinem Tagebuche wirk⸗ lich. Wieferne aber alle dieſe Einwohner des tür⸗ kiſchen Gebietes ſich durch Religionen, Sitten und Lebensweiſe von einander unterſcheiden, das erfah⸗ ren wir von unſerm Reiſenden freilich nicht ganz ausfuͤhrlich. Er berichtet uns nur von den Gebraͤu⸗ chen einzelner derſelben, beſonders von den Türken, als Bekennern des Koran's, von den Griechen als Chriſten, von den Armeniern, Juden und Zigeu⸗ nern. Doch davon nachher; zuerſt von der damali⸗ gen Staats⸗Einrichtung des tuͤrkiſchen Reichs.
Die Verfaſſung des turkiſchen Reichs iſt eine ſol⸗ che, in welcher durchaus kein anderes Geſetz gilt, —* der Wille des Perrſchers, oder die Dummaheit


