Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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die aſtatiſche Kuͤſte. Ihre Herrlichkeit und Ausdeh⸗ nung kann er nicht genug ruͤhmen. Garten⸗Gebau⸗ de ſah er darin, ihrer Pracht nach ohne Gleichen. In den Gaͤrten ſelbſt fand er die mannichfaltigſte und uͤppigſte Blumen⸗Vegetation, Springbrunnen und mancherlei liebliche Schattengaͤnge, ſelbſt kleine Waͤldchen von Myrthen, Cypreſſen und derlei Bäu⸗ men. Unterhalb dieſer von Aſamoglanen beſorg⸗ ten Gäten, ſah er den Flecken Chalcedon mit den Ruinen der Kirche des Heiligen Chryſoſtomus. Dieſem Flecken gegenuͤber liegend nennt er die In⸗ ſeln Antigone, Chalkys, Protys und Platys. Von da zog er nach dem beroiſchen Vorgebir⸗ ge, wo einſt der Kaiſer Juſtinian Kirchen und warme Baͤder hatte, jetzt aber der fünfte Garten des Sultans mit dem Pharus war. Seinen Rück⸗ weg auf dieſem Ausfluge nahm Gerlach durch den ſechſten und allerſchoͤnſten Garten des Sultans, der überaus reich an ſchattenden Cypreſſen war.

Eine andere Reiſe machte Gerlach nach Pa⸗ lormos an dieſer Kuͤſte. Dieſe Reiſe iſt im Tage⸗ buch kurz beſchrieben. Das Wichtigſte davon iſt fol⸗ gendes. Auf einem kleinen Schiffe(Karmiſal) fuhr er in Begleitung einiger Freunde von Kon⸗ ſtantinopel nach den Sieben Thurmen den 16. October 1576. Hier ward uͤbernachtet. Den folgenden Tag erreichten ſie nach einer achtſtündigen Fahrt Palormos, das von Kouſtantinopel