Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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Einſtedler⸗Wohnungen ſeyen, in welchen an 6006 Moͤnche, Calogeri genannt wohnten, die das Recht haͤtten, jedesmal den Patriarchen der Grie⸗ chen und die Metropoliten dieſes Volkes zu erwaͤh⸗ len. Von dem Berge Athos eine Tagreiſe ſuͤd⸗ waͤrts liege Dardanien oder Troja. Zu einer andern Zeit ſah er, vor dem Thore von Adriano⸗ pel, Edrenecapi genannt, luſtwandelnd, tiefe Ci⸗ ſternen, mit Backſteinen ausgemauert, nicht weit da⸗ von Feigen⸗, Oliven⸗, und Pomeranzen⸗Waͤldchen, Roßweiden und das Grab des Heiligen Ejub, zu dem beſonders die Frauen der Tuüͤrten zu wallfahr⸗ ten pflegten, um dort zu beten. Wer dieſer Ejub geweſen, davon berichtet uns Gerlach nichts.— Wie⸗ der einmal wanderte er in den Flecken des h. Deme⸗ trius, welcher einen Theil der Stadt ſelbſt aus⸗ machte, und beſah vor demſelben den Wunder⸗ Brunnen, welcher Aberglaͤubigen vom Fieber und von anderem Uebel helfen ſollte. Von da wandte er ſich nach Skutari oder Chryſopolis, einem überaus angenehmen Orte mit vielen Gaͤrten und Fruchtbaͤumen. Auch an den Hafen im Norden der Stadt gelegen, an den Sinus Ceratinus, fuͤhrte ihn einmal ſeine Wanderluſt, doch beſchreibt er uns denſelben nicht. Dieß geſchah, als die tuͤrkiſche See⸗ macht von einer Expedition gegen Johann von Oeſterreich heimkehrte.

Nach der gegenüber am Bosphorus gelege⸗