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dens unterhandelten, fiel ein griechiſcher Deſpot mit der kaiſerlichen Beſatzung an den ungariſchen Graͤnzen in die Moldau, vertrieb den Woywoden,— ſetzte ſich an deſſen Stelle, und ſchien dadurch unſere Unterhandlungen zu unterbrechen. Die Nachricht Hally Paſcha's hievon ſetzte mich in eine nicht geringe Verlegenheit. Als dieſer mich deßwegen zu ſich rufen ließ, verantwortete ich mich unerſchrocken, und ſagte, daß dieß ohne Willen meines Kaiſers geſchehen ſei; denn die Teutſchen, ein freies Volk, ſeien gewohnt, fremden Herren um Sold zu dienen, ſchob deßwegen die Schuld auf die benachbarten un⸗ gariſchen Fuͤrſten, die der tuͤrkiſchen Ueberfäͤlle müde, ſelbſt zu den Waffen gegriffen haͤtten. Ohne an ihm nur den geringſten Zorn zu bemerken, ſchied ich von ihm..—
4 Waͤhrend wir uns mit den Friedensunterhand⸗ lungen am meiſten beſchaͤftigten, erwieß mir der franzoͤſiſche Geſandte einen großen Freundſchafts⸗ Dienſt. Denn zu Konſtantinopel ſaßen 13 junge, meiſt vornehme Leute, aus Teutſchland und den Niederlanden gefangen. Zu Venedig naͤmlich beſtiegen ſie das Schiff, welches jaͤhrlich nach Jeru⸗ ſalem faͤhrt, um das h. Grab zu beſuchen. In Sy⸗ rien angekommen, wurden ſie, wiewohl ſie Vene⸗ tianiſche Geleits⸗Briefe bei ſich hatten, gefangen ge⸗ nommen, und nach Konſtantinopel gebracht. Denn kurz vorher hatten die Maltheſer⸗Ritter Str as⸗


