Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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Daher berühren ſie auch die Kleider und Leinen⸗ lücher der Todten, und verbreiten ſo die Peſt all⸗ maͤhlich weiter...

Waͤhrend meines Aufenthaltes auf den Inſeln nnterhielt ich mich zuweilen mit Metrophanes, dem Abte des Kloſters Chalcis, einem humanen und gelehrten Manne, weilcher die Vereinigung der

griechiſchen Kirche mit der lateiniſchen eifrigſt wuͤnſchte. Als den Paſchen mein langer Aufenthalt auf den

Inſeln verdaͤchtig wurde, meldeten ſie dieſes dem

Hally Paſcha; dieſer ſchickte einen Chiauſen, um

mein Benehmen zu beobachten. Nichts deſto weniger

kehrte ich erſt nach 3 Monaten wieder nach Kon⸗

ſtantinopel zuruͤck, wo ich die Freundſchaft des

Paſcha gewann, und mit ihm, immer des Friedens

wegen unterhandeite. Der Paſcha ſelbſt ein geborner

Dalmatier, von einer ſanften Natur, beſitzt große

Freundlichkeit und vielen Verſtand, weßwegen er

auch ſchon immer die vornehmſten Bemter begleitet hatte. Er iſt ziemlich groß, ſeine Miene ernſt, mit

Freundlichkeit gemiſcht, ganz ſeinem Herrn ergeben,

und ein Freund des Friedens. Hally Paſcha zeigte

ſich mir immer ſehr geneigt; als er einſtens vom

Divan nach Hauſe ritt, und durch einen ungluͤcklichen

Fall vom Pferde ſtürzte, ſchickte ich meine Diener, ſich nach ſeinem Befinden zu erkundigen; dieſes ge⸗

üel ihm uͤberaus wohl. 4 Waͤhrend wir die ganze Zeit wegen des Frie⸗