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obwohl ich verboten habe, Wein zu trinken, ſo habꝛ ich doch keinem verboten, Trauben zu eſſen, und ſuͤß
ſen Moſt zu trinken. Darum ſchonet eure Wein⸗
ſtoͤcke.— Als ich wegen der Peſt bei Ruſtan um Ver⸗ aͤnderung meiner Wohnung anhielt, ließ er mir ant⸗ worten, daß er zuerſt dem Sultan meine Bitte vor⸗ tragen wolle. Dieſer aber ließ mir erwiedern: die Peſt ſeien Pfeile Gottes, die ibr Ziel nicht verfehlen wuͤrden. Moöͤchte ich mich verbergen, wohin ich im⸗ mer wollte, oder auch die Flucht ergreifen, ſo ſei es vergebens, Gott zu entfliehen. Selbſt ſeine Re⸗ ſidenz ſei der Peſt ausgeſetzt. Ich mußte daher in meiner Wohnung bleiben. Inzwiſchen war Ruſtan an der Waſſerſucht geſtorben, und Hally Paſcha an ſeine Stelle gekommen. Dieſer Mann beſaß Ver⸗ ſtand, und machte ſich durch ſeine Leutſeligkeit be⸗ liebt. Als ich ihm zu ſeiner Ehrenſtelle Glück wuͤnſchte, und ein praͤchtiges Kleid zum Geſchenke überreichen ließ, verſicherte er mir ſeine Freundſchaft. Als aber⸗ mals wieder Spuren der Peſt in meiner Wohnung ſichtbar wurden, bat ich den Hally Paſcha um Ver⸗ aͤnderung meiner Wohnung. Er ſtellte mir dieſes zwar frei, hielt es jedoch für rathſamer, den Sultan um Erlaubniß zu erſuchen, welcher auch meine Bitte gewaͤhrte. Ich begab mich auf die Inſel Principo, welche a Meiten von Konſtantinopel, ſehr ſchön iſt, und 2 volkreiche Flecken enthält.


