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die Turken behandeln ihre Gefangenen äuſerſt ſchlecht; ſeien ſie jung oder alt, krank oder geſund, ſo erhal⸗ ten ſie nichts als Brod und Waſſer und dieſes nur ſparſam. Fuür Viele, welche mich baten, fuͤr ihre Ausloͤßung gut zu ſtehen, leiſtete ich Bürgſchaft.
Die Niederlage der Chriſten, das Ungluͤck Ba⸗ jazeths, erregten in mir keine geringen Beſorgniße, wegen der Friedens⸗Unterhandlungen. Zu dieſem Ungluͤcke kam noch die Peſt, welche ſchon einen mei⸗ ner treueſten Diener hinweggerafft hat.
Der Sultan, welcher taͤglich ſich mehr der An⸗ dacht ergab, ließ ſich durch ein altes Weib, welches im Rufe der Heiligkeit ſtand, bereden, daß er alle muſikaliſchen Inſtrumente zerſchlagen, den Geſang der Knaben, woran er ſich ſonſt zu ergoͤtzen pflegte, ver⸗ ſtummen, und den Gebrauch alles Silber⸗Geſchirres abſchaffen ließ. Zuletzt verbot er, um das Geſetz des Propheten zu halten, die Einfuhr des Weines nach Konſtantinopel nicht nur den Tuͤrken, ſondern ſogar den Chriſten und Juden. Mir und den meini⸗ gen, welche Wein zu trinken gewohnt waren, fiel dieſes Verbot ſehr ſchwer. Endlich brachte ich es bei dem Divan durch meinen Dolmetſcher dahin, daß mir erlaubt wurde, Nachts bei der uns naͤchſten Mee⸗ res⸗Kuſte ſoviel Wein einzunehmen, als mir beliebte.
Als griechiſche Kaufleute aus ihren Weinbergen die Stoͤcke ausrießen und auf die Straße warfen, um des Kaiſers Geſinnung auszuforſchen, ſprach er:


