Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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kiſch meine Leute, ob ſie keine Verwandte bei der Flotte gehabt haͤtten: denn ſie wuͤrden dieſelben bald zu ſehen bekommen. Das feſte Schloß, welches die Spanier noch beſetzt hatten, verließ der Komman⸗ dant Alvar de Sande, wegen Mangels an Waſ⸗ ſer, und ließ den Tuͤrken die Thore oͤffnen. Don Juan de Caſtella, der den ihm anvertrauten Po⸗ ſten mit der größten Standhaftigkeit vertheidigte, wurde nebſt ſeinem Bruder gefangen genommen. In dieſem Schloße vertheidigten ſich die Spanier laͤnger als 3 Monate, bis endlich viele aus Mangel der noth⸗ wendigſten Bedurfniſſe ihren Geiſt aufgeben mußten. Im September kehrte die ſiegreiche türkiſche Flotte, mit reicher Beute beladen, nach Konſtantinopel zuruͤck. Soliman ſah in einem, dem Hafen nahe gelegenen Garten dem Einzuge zu, und ließ ſich die gefangenen Feldherren zeigen. Auf der erſten Haupt⸗ galeere waren Oon Alvar de Sande, Don San⸗ che de Leyva, und Don Bellinger de Re⸗ queenes; jener Kapitain der Neapolitaniſchen, dieſer der Sizilianiſchen Flotte. Die eroberten Galeeren wurden der Ruder und der Schiffsruͤſtung beraubt, und an das Hauptſchiff angebunden. Der Sultan veraͤnderte uͤber dieſen Sieg nicht im gering⸗ ſten ſeine Miene. Die ſpaniſchen Soldaten, durch Hunger und Beſchwerden abgemattet, wurden in dem Palaſte des Sultans zum Spotte hin und hergetrie⸗ ben. Durch Geſchenke brachte ich von einem mir