Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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Als Soliman die Nachricht von dieſem Tref⸗ fen erhalten hatte, ſchiffte er nach Aſien uͤber, und ſuchte die Großen des Reichs gegen Bajazeth zu erbittern. 1559 ſah ich den Sultan aus Konſtan⸗ tinopel abreiſen. Die Garipigi und Ulufagi ritten in doppelten Reihen, die Selictari und Spahi einzeln, ihre Anzahl belief ſich auf 6000 Mann, dann folgten des Sultans und der uͤbrigen Paſchen Sklaven. Die Reiter hatten ſyriſche und kappa⸗

doziſche Pferde, mit koſtbaren Saͤtteln und Decken, Ihre Kleidung beſtand aus goldenen, ſilbernen, ſei⸗ denen Stoffen, oder wenigſtens aus köſtlichen pur⸗ purnen, violet oder eiſenfarbigen Tuche. Auf jeder Seite hatten ſie einen Koͤcher, deren einer den Bo⸗ gen, der andere ſchöͤn gemahlte Pfeile enthielt. An dem linken Arme trugen ſie einen praͤchtigen Schild, um die Pfeile und Schwert⸗Hiebe aufzufangen, in der rechten Hand halten ſie gewoͤhnlich eine leichte gruͤne Copi. Die Schwerter ſind mit Edelſteinen beſetzt, am Sattel haͤngt ein ſtaͤhlener Fanſthammer. Ihr Haupt bedeckt eine aus weißer und feiner Baumwolle gefertigte Binde, aus deren Mitte ſich eine purpurne, ſeidene und gefaltete Spitze erhebt. Auf dieſe folgte eine große Menze Janitſcharen, ſie hatten Musque⸗ ten, und beinahe lauter gleichfarbige Kleider; nur einige ſchmuͤckten ihr Haupt mit Federn, Bkumen und anderen Zierrathen; ihnen folgten zu Pferde ihre Fuͤhrer, zuletzt kam der Sultan ganz allein; ihn