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ſammeln ſich allzeit junge keüt;. zuweilen auch ſchon etwas bejahrte Maͤnner. Die Schießſtadt, eine bei⸗ nahe 4 Schuh hoher Erdaufwurf, ringsum mit Bret⸗ tern umgeben, wird taͤglich begoßen, damit die Pfeile, die zu dieſem Endzwecke ſtumpf find, ſtecken bleiben koönnen. Mir ſcheint es, als haͤtten die Tuͤrken die Sitte, nach dem Ziele zu ſchießen, von den Griechen, nach ihrer Unterjochung angenommen, indem gemei⸗ niglich die Sieger die nützlichen Erfindungen der Be⸗ ſtegten ſich aneignen und beibehalten. Buücher drucken ſie nicht, weil ſie glauben, daß ihr geſchriebener Alkoran, wenn er gedruckt wuͤrde, keine Schrift mehr ſei. Auch bedienen ſie ſich nicht der Schlag⸗Uhren, weil ihre Zeit⸗ Ausrufer und die alten Gebraͤuche viel dabei verlieren wuͤrden. Uebri⸗ gens beobachten ſie alte Gebräͤuche ſelbſt mit Hintan⸗ ſetzung ihrer Religion. Weil die griechiſchen Prieſter gewohnt ſind, im Fruͤhlinge daß Meer einzuſegnen, ſo ſchiffen die Tuͤrken nicht eher ab, als bis dieſe Ceremonie von den Prieſtern begangen worden iſt. Mich beſuchen Raguſaner, Florentiner, Venetianer, zuweilen auch Griechen, theils we⸗ gen der Unterhaltung, theils der Geſchaͤfte wegen. Ich, an die Einſamkeit gewoͤhnt, gehe wenig aus; meine Leute, des Zuhauſe⸗Bleibens müde, bekommen oft mit be⸗ trunkenen Türken Streit, vorzuglich wenn keine Ja⸗ nitſcharen bei ihnen ſind. Dergleichen Streitigkeiten verurſachen mir manche Unannehmlichkeiten. Als ein


