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Mäßlein Gerſte, damit ſie nicht zu fett werden: denn je magerer, deſto geſchickter ſind ſie auch zum Laufe.
Kamele und Mauleſel tragen im Kriege die Zelte und Waffen der Janitſcharen. Denn die Turken tra⸗ gen ſehr große Sorgfalt für ibre Geſundheit, deß⸗ wegen ſehen ſie mehr auf Kleidung als auf Waffen.
Ihre Zelte, welche ſie gegen Regen und Kaͤlte mit ſich fuͤhren, faſſen 20— 30 Mann. Das Tuch zu den Kleidern gibt der Staat ber; damit ſich aber keiner uber Vervortheilung beklagen könne, werden ſie an einen finſteren Ort gefuͤhrt, wo ſo viele Kleidungs⸗ ſtücke liegen, als Soldaten da ſind, wo dann einer nimmt, was ihm das Gluͤck zutheilt. Ihre Löhnung wird ihnen nicht vorgezaͤhlt, ſondern gewogen.„.
Um ſich gegen die Untreue ihrer Weiber zu ſichern, balten die Tuͤrken dieſelben zu Hauſe verſchloßen. Wenn ſie aber ausgeben, ſind ſie ſo verſchleiert, und mit Tuchern eingebuͤllt, daß ſie Geſpenſtern gleichen. Sie koͤnnen die Maͤnner zwar durch ibren Schleier ſeben, dieſe aber nicht einmal den mindeſten unbe⸗ deckten Theil ihrer Geſtalt. Nur ihre Brüder dürfen ſie ſehen, nicht aber die Bruͤder der Maͤnner. Die Tuͤrken halten neben ihren rechtmaͤßigen Frauen ſo viele Kebsweiber als ſie wollen. Letztere kaufen ſie entweder, oder erwerben ſich dieſelben durch Krieg. Wenn ſie dieſe nicht mehr haben wollen, ſo können ſie gleichfalls wieder verkauft werden. Gebäͤren ſie


