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Schlangen, Wieſeln, Scorpionen, Eidechſen ſo ſehr, daß man oft des anderen Tags ſeinen Hut, welchen man Abends ablegte, von einer Schlange umwunden ſieht. Dieſe Thiere erheitern uns zuweilen durch ihre gegenſeitigen Kaͤmpfe. Auch hielt ich mir zur Unter⸗ haltung Woͤlfe, Baͤren, Damhirſche, gemeine Hirſche und Pferde, Eſel, indiſche Maͤuſe, Marder, Zobel und ein Schwein. Aus Neugierde kamen viele Aſia⸗ ten in meine Wohnung, um dieſes Thier zu ſehen, weil ihnen in ihrem Koran verboten iſt, das Fleiſch deſſelben zu genießen; deßwegen werden in ihrem Lande keine ernaͤhrt. Die Tuͤrken haben einen ſo großen Abſcheu gegen die Schweine, daß ſie dieſelben nicht einmal beruͤhren wollen. Ferner halte ich mehre Gattungen von Vögeln, als Adler, Raben, Dolen, fremde Enden, Kraniche von den baleariſchen In⸗ feln und Rebhuͤhner.
Von einem türkiſchen Bettler kaufte ich auch ei⸗ nen Hirſch. Die Anzahl dieſer Bettler iſt nicht ſo groß, wie bei uns, ſie durchziehen unter dem Scheine der Heiligkeit das Land. Einige, welche ſich wahn⸗ ſinnig ſtellen, werden für heilig gehalten. Andere tragen Fahnen herum, welche ihre Ahnen im Kampfe gegen die Unglaͤubigen gehabt haben ſollen. Dieſe betteln nicht uͤberall, ſondern bieten Abends den Vor⸗ übergehenden Kerzen, Pomeranzen, Citronen an, wofür ſie den doppelten Werth bekommen. Auch muſ⸗ ſen gebrechliche Sclaven betteln. Große Schonung


