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nopel war er verſchieden. Meine Diener, welche ſich, wie wohl trotz des Widerrathens des Arztes, ſeiner Kleider bemaͤchtigen, klagten am Tage unſerer Abreiſe über Kopfſchmerzen, Mattigkeit der Glieder und Niedergeſchlagenheit, und verlangten von meinem Arzte Hülfe. Wir hielten dieß fuͤr Symptome der Peſt. Bei unſerer Einkehr in einer Herberge fand ich auf einem Spatziergange Waſſer⸗Knoblauch als vortreffliches Mittel gegen die Peſt. Ich ſammelte eine große Menge, ließ ihn kochen, und die Bruͤhe deſſelben vor dem Schlafengehen zum Trinken geben; als ſie dieß mehrmal gethan hatten, wurden ſie mit Gotteshulfe wieder geſund. Nachdem wir Thrazien, die Wallachei, Servien, durchreiſt hatten, lang⸗ ten wir in der groͤßten Hitze zu Belgrad an, wo alle meine Diener, welche zu viel Fiſche gegeſſen hatten, das Fieber bekamen. Nachdem wir uͤber die Sau geſetzt hatten, verwunderten wir uns uͤber die Fruchtbarkeit Ungarns. Uieber ſchlechte und gering⸗ fügige Orte kamen wir nach Eſſeck im Lande der Raitzen, welches ein der Trunkenheit ergebenes, liederliches Volk iſt. Beruͤhmt iſt es durch die Nie⸗ derlage des kaiſerlichen Obergenerals Katzianer und deſſen ganzen Armee. Von hier ſetzten wir uͤber die Drag, und langten in Lasquen an, wo ich durch die Reiſe, Hitze und das Fieber abgemattet, anhalten mußte. Von da kamen wir zum Flecken Mahaz. Nicht weit davon ſab ich den kleinen Fluß,


