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ſchlechte Geſichtsfarbe ſucht er bei Ankunft der Ge⸗ ſandten mit Schminke zu verbergen.
In der größten Hitze des Monats Juni reiſten wir, und mit uns der perſiſche Geſandte ab, weil Amaſia nur eine Landſtraße hat. Dieſe ſcheidet ſich bald in zwei, wovon eine nach Oſt, welchen Weg die Perſer betraten, die andere, welche wir einſchlugen, nach Weſt fuͤhrt. Den 2. Juni langten wir in Kon⸗ ſtantinopel an, ſehr ermudet durch die Reiſe, und geſchwaͤcht vom Fieber. Bald erholte ich mich wieder durch warme Baͤder, die mir mein Arzt Quackel⸗ bein verordnet hatte. Nachdem ich mich noch 1u Tage in Konſtantinopel aufgehalten hatte, ſchickte ich mich zur Abreiſe nach Wien an. Kaum waren wir von Konſtantinopel weg, ſo begegneten uns einige Wagen mit Knaben und Maͤdchen, welche aus Un⸗ garn geraubi auf den Sklaven⸗Mark nach Konſtan⸗ tinopel geführt wurden. Junge und ſtaͤrkere Leute wurden wie das Vieh weggetrieben, oder wie bei uns die Pferde an eine Kette zuſammen gekuppelt. Kaum konnte ich mich bei dieſem Anblick des Weinens enthalten. 3
Auf Bitten meiner Kollegen nahm ich einige von ihrem Gefolge, welche nicht laͤnger in der Tuͤrkei bleiben wollten, mit. Unter dieſen befand ſich ein Woywode, welcher einen Peſtbeulen an dem Fuße hatte. Wir alle waren beſorgt, die Krankheit möchte ſich weiter verbreiten. Bei unſerer Ankunft zu Adria⸗


