Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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Garten ein. Der Baſſa, ein geborner Dalmatier, beſaß einen geſunden Verſtand und große Höflichkeit.

Nach dem Friedensſchluſſe mit Perſien konnten wir von den Tuͤrken gar nichts mehr, was auch billig war, erhalten. Auf beiden Seiten kam man wegen eines halbjaͤhrigen Waffenſtillſtandes uͤberein. Dem⸗ nach mußte ich mit einem Schreiben Soliman's an meinen Kaiſer zuruͤckkehren. Vor meiner Abreiſe er⸗ ſchien ich noch einmal beim Sultan in einem langen, mit Blumen durchwirkten, weitem Kleide. Alle meine Diener begleiteten mich in ſeidenen, buntfaͤrbigen Gewaͤndern, welche ſie zum Geſchenke erhalten hat⸗ ten. Nachdem mir ſein Schreiben uͤberreicht worden war, nahm ich vom Sultan und den Baſſen Abſchied, und reiſte den 2. Juni von Amaſia weg. Zwar iſt herkoͤmmlich, den Geſandten vor ihrer Abreiſe auf dem Divan, dem Rathhauſe der Tuͤrken, ein Mahl zu geben, allein dies unterblieb, weil wir noch nicht mit ihnen Freundſchaft gemacht hatten.

Soliman, ein Mann von hohem Alter, zeigt den Ernſt und die Wurde, welche einem Regenten ziemen. Er liebte von Jugend an Nuchternheit und Maͤßigkeit, und war kein beſonderer Liebhaber des weiblichen Geſchlechtes. Er ehrt ſehr die Religion, befolgt die Ceremonien, und ſucht die Graͤnzen ſeines Reiches zu erweitern. Vermöge der Beſchaffenheit ſeines Alters iſt er noch ziemlich geſund. Seine