Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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262 wie der Wein, und iſt deßwegen auch nach den Ge⸗ ſetzen verboten. t

Vom Ufer des Halys reiſten wir nach Gou⸗ kourthoy, und kamen von Choron auf Theke Thioi, wo die türkiſchen Moͤnche, Derwiſche ge⸗ nannt, ein praͤchtiges Kloſter haben. Dieſe glauben viel Fabelhaftes, und ſind in der Geſchichte ſehr unerfahren, ſo glauben ſie z. B. daß der Ritter St. Georg ein Begleiter Alexander's des Großen, Job der Hofmeiſter des Königs Salo⸗ mon, und Alexander der Großo, deſſen oberſter Feldherr geweſen ſei.

Den 7. April, als den 30. Tag unſerer Entfer⸗ nung von Konſtantinopel, langten wir zu Ama⸗ ſia an. Dieſe Hauptſtadt Cappadoziens, die Reſidenz des Statthalters, der Gebursort Strab 0*8, liegt zwiſchen zwei Hügeln und dem Fluße Iris, welcher durch die Mitte der Stadt fließt und ſie in zwei gleiche Halften theilt. Sie iſt ſo mit Huͤgeln umgeben, daß man nur auf einer Straſſe mit Pfer⸗ den und Wagen reiten und fahren kann. In der⸗ ſelben Nacht, wo wir angekommen waren, entſtand ein großes Feuer, welches aber bald von den Janit⸗ ſcharen durch Niederreiſſung der Gebaͤude geloͤſcht wurde. Oft zuͤnden dieſe ſelbſt aus Raubſucht, weil ſie nur allein das Recht zu löſchen haben, die Haͤu⸗ ſer an. Auf einem ſehr hohen, nahe an der Stadt gelegenen Berge iſt ein ſehr feſtes Schloß, in wel⸗