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Olymp's gelegen iſt. Hier kehrten wir in einem tuͤr⸗ kiſchen Spitale ein; dieſem gegenuͤber befand ſich ein etwas erhabener Fels, in dem eine große Grube, welche die Einwohner immer mit Schnee, zum Ge⸗ brauche der Reiſenden anfuͤllen, befindet. Solche
Werke halten die Tuͤrken fuͤr ein Almoſen. Zur
rechten zeigte man uns Otman lick, den Aufenthalts⸗
ort Othman's I. Durch dieſe engen Paͤſſe kamen
wir auf eine weite Ebene, wo wir in Zelten uͤber⸗ nachteten, ſie heißt Chiauſada. Hier ſahen wir auch die Ziegen, aus deren Haaren man Gamelot verfertigt. Sie haben ein ſehr feines, weißes, bis auf die Erde herabhaͤngendes Haar, welches die Hir⸗ ten nicht abſchneiden, ſondern auskaͤmmen. Dieſe Zie⸗ gen werden oft gebadet. Die Haare werden von den Weibern des Landes geſponnen, und nach Ancyra, einer Stadt Galatiens gebracht, wo ſie gewebt und gefaͤrbt werden. Es gibt auch da Schafe, welche ei⸗ nen ſo langen und fetten Schwanz haben, daß ihr Gewicht 3— 10 Pfande betraͤgt. Die Schwaͤnze alter Schafe werden wegen ihrer Schwere auf Bretter mit zwei Naͤdern gelegt. Die Hirten dieſer Schafe bleiben Tag und Nacht mit Weib und Kindern in Karren auf dem Felde.
Von Chiauſada kamen wir nach Karaly, von da nach Hazdengri. Bei Mazotthoy ſetzten wir über den Fluß Sangar, welcher ſich in den Pon⸗ tus ergießt. Von Phrygien reiſten wir nach Ma⸗


