Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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und halb griechiſch. Auch die Sprache iſt gemiſcht,

halb griechiſch und halb genueſiſch. Die Kleidung der Einwohner glich jener der Bewohner von Genua. Vpon hier fuͤhrte guͤnſtiger Wind das Schiff wei⸗ ter. Die kleine, laͤngliche, waldleere, aber waide⸗ und getraidreiche, nur huͤgelige Juſel IJkaria, die erſte, die man von hier ſah, blieb rechts. Dann ſah man zwiſchen Ikaria und Naxos die Juſel Jon und die an hohen Bergen reiche rundfoͤrmige Inſel Samos, deren Umfang Belon bedeutend fand. Sie war oͤde, aus Furcht vor Seeraͤubern von Men⸗ ſchen leer.

Mit Nordwind ließ man die Inſel Samos lnks, ſchiffte durch die Enge zwiſchen Samos und Karia uͤber beruͤchtigte Klippen nach der Inſel Gai⸗ derouiſo, welche ebenfalls oͤde war, und kam von da nach der Inſel Patmos, insgemein Palmoſa genannt, von Griechen bewohnt, beruͤhmt durch den Verfaſſer der Offenbarung im neuen Teſtamente. Palmoſa hat einen raͤumigen Hafen, iſt reich an Waizen, hat ein Moͤnchenkloſter, und iſt ziemlich fern von Ikaria.

Widrigen Wind von Thrazien her habend, die Schiffer nannten ihn Thrazias, kam man in den Kanal der Inſel Cos, welche von den Tuͤr⸗ ken Stankou genannt wird, und ſo hohe Berge wie Creta hat. In der Stadt Cos wohnten Tuͤr⸗ ken, in den beiden Doͤrfern der Inſel Griechen.