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beruͤhmten, ſchimmerndweißen Marmor, in ganzen Fel⸗ ſenmaſſen, ſelbſt zu Tage liegend. Auf den Bergen der Inſel fand er Tannen, Fichten, Thapſia und Fe⸗ rula. Einſt unter dem Makedoniſchen Philipp und Alexander hatte die Inſel Thaſos Gold⸗ und Silber⸗Bergwerke; dieſe fand Belon aber leer.
Von Thaſos ſegelte er nach einer vierſtuͤndigen Fahrt an den damals beruͤhmteſten griechiſchen Moͤnchs⸗ kloſter Liatopodi vorbei nach dem Berge Athos, auch Monteſanto genannt. Dieſer Berg, von je⸗ her den Religioſen geweiht, hat 24 Kloͤſter fuͤr Moͤnche, die wegen ihrer Heiligkeit im ganzen Griechenlande und Oriente außerordentlich hoch geachtet werden, ſelbſt von den Tuͤrken. Ja, ſie ſtehen in einem groͤſ⸗ ſern Anſehen faſt, als die Moͤnche auf Sinai, Liba⸗ non, in den Einoͤden des heiligen Antonius, im Taurus, in Antiochien, Alexandrien, Jeruſalem, Pruſa, Damask und anderen Or⸗ ten, welche letztere gewoͤhnlich an Anſehen gewinnen, wenn ſie zuvor auf dem Berge Athos waren. Die Moͤnche auf Athos, deren Zahl auf 6000 angegeben wird, ſind uͤbrigens, keine Faulbaͤuche; ſie arbeiteten vom Morgen bis in die Nacht, machten Holz, hackten Weinſtoͤcke, beſchnitten Baͤume, zimmerten Schiffe, und trieben noch andere nuͤtzliche Geſchaͤfte zum Be⸗ ſten der Kloͤſter.
Was die Geſtalt des Berges Athos betrifft, ſo denke man ſich einen Menſchen, der mit dem Ruͤcken


