Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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67 Die den Venetianern Unterworfenen kleiden ſich wie dieſe; die Unterthanen der Tuͤrken wie dieſe. Das Antike im Koſtuͤm der Griechen findet man weder auf dem Feſtlande, noch auf den Juſeln mehr.

Ju der Religionsuͤbung haben die Inſelbewohner, beſonders die auf Cypern, Rhodos, Lemno 8, Chios, Imbros, Thaſos, Pathmos, Cos, Lesbos, Koreyrea, Zakyuth, Naxos, Cre⸗ ta, wie auch andere Chriſten, die unter tuͤrkiſcher Hoheit ſtehen, dieſelben Ceremonien beibehalten, wel⸗ che die uͤbrigen Bewohner des europaͤiſchen und aſia⸗ tiſchen Feſtlandes haben.

Im Hauſe der Griechen findet man ſo wenige Geraͤthe, als bei den Tuͤrken. Man ſitzt, wie dieſe, auf ebener Erde, auf Teppichen, und ſchlaͤft, wie dieſe, auf baumwollenen Decken. Den Wein trinkt der Grieche gerne, und ohne ihn mit Waſſer zu ver⸗ duͤnnen. Daher gibt es oft, beſonders in Crera, Trinkgelage unter ihnen, wobei jedoch alle aus Einem

Becher trinken. Wer den Wein dann am geſchickteſten einzugießen verſteht, der iſt Weinſchenker fuͤr alle Ze⸗

ſchieht es mit Umarmungen und Kuͤſſen. Die Tiſche, an welchen ſie bei ſolchen Gelagen liegen, ſind nied⸗ rig, und ſchon von Alters her ſind die Griechinnen davon ausgeſchloſſen.

ie Griechinnen duͤrfen ſich uͤberhaupt nicht oͤf⸗ feutlich zeigen; ihr Reich iſt das Haus. Nur in einem