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Die meiſten Kuͤuſte und Wiſſenſchaften(ſagt er), wie wir ſie haben und pflegen, verdanken wir jenen hochbegeiſterten Griechen, deren Tugenden lange un⸗ ter ihren Fackeln bluͤhten, aber endlich ſchmaͤlig unter dem Joche der Tuͤrken und Venetianer einer morali⸗ ſcheu Schlechtheit Platz machen mußten; deren Liebe zu den Wiſſenſchaften und Kuͤnſten endlich gar erkal⸗ tete und ausſtarb. Deun es herrſcht unter dieſen Voͤlkern jetzt eine ſolche Barbarei, daß ihre Kinder meiſt ohne Zucht und Lehre aufwachſen*).
Die Sprache der Griechen iſt zwar nicht mehr die
alte, reine der Griechen, gber dennoch immer noch eine Volksſprache, gemiſcht aus Altgriechiſchen und Itali⸗ ſchen, auch aus Tuͤrkiſchen Worten, je nachdem eben der Grieche in dieſer oder jener Gegend mehr oder weniger von der Sprache ſeiner Unterdruͤcker ſich an⸗ geeignet hat.
Will man die Sitten der Griechen beſchreiben, ſo muß man dabei nothwendig den Landbewohner vom Staͤdter unterſcheiden. Die Kleidung richtet ſich nach Reichthum und Titeln, und nach den Oberherren.
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*) Dieß iſt jetzt anders, denn ſowohl Tuͤrken als Griechen haben einen ſo großen Fortſchritt in der Civiliſation gemacht, als ihre Schuͤler, wo⸗ zu beſonders aus England freilich mehr durch einzelne reiche Privaie, als durch den Staat, huͤlfreiche Hand geboten worden iſt.


