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einzigen Falle iſt ihnen vergoͤnnt, in einem Schleier
einherzugehen auf oͤffentlichen Plaͤtzen. Es beſteht naͤmlich in Griechenland, Epirus, Bulgarien, Croa⸗ tien, Seruta, Wallachien, Jlyrien, Dalmatien und andern griechiſchen Provinzen die alte Sitte, die Todten zu beklagen. Zu dem Ende verſammeln ſich die Frauen an einem beſtimmten Orte, und weinen dann von fruͤher Morgendämmerung bis ſpaͤt zur Nacht einem Verwandten die Thraͤnen der Klage, ſingen ihm Wehelieder, zerraufen ſich die Hagre und zerkratzen ſich Antlitz, Wangen und Bruͤſte, um in dem Zu⸗ ſchauer eines Leichenzuges Mitleid zu erwecken. In den Pauſen, die ein ſolcher Klagezug macht, wird des Todten Lebens⸗ Geſchichte lobend verkuͤndet. Ein ſolcher Zug lockt dann, wie leicht zu denken, Maͤn⸗ ner und Juͤnglinge herbei, um einmal wenigſtens des
Nachbars Gattinnen und Toͤchter zu erblicken †). Die Inſel Creta hat drei Berge, einſt Leukoi
genannt, jetzt Madara oder Spadhia. Einer iſt
der Pſiloriti(einſt Ida), der andre Sethia (einſt Diete), der dritte Laſti. Sie ſind hoch, und zur Winters⸗Zeit mit Schnee bedeckt; dennoch wachſen unter ihren Felſen in den Thaͤlen Cypreſſen. Die In⸗ ſel iſt groß, hat viel unbebaute Striche, wenige Ebe⸗
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*) Hiermit gimmen auch die Beobachtungen neue⸗ rer Neilenden uͤberein.


