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waren menſchenfreundlich, wohlthaͤtig, tapfer und ſehr eiferſuͤchtig auf ihre Freiheit. Ihr Jahr theilten ſie lange Zeit nur nach 3 Monaten ein. Ihre Waffen waren ſehr einfach; ſie hatten nur ein Bund Wurf⸗ ſpieſſe und eine Lanze, welche ſie ſehr geſchickt zu wen⸗ den wußten. Die Weiber theilten die Ehre der Maͤn⸗ ner, dem Vaterlande zu dienen: in dem Zuge der La⸗ zedaͤmonier gegen Tegea, wurde dieſe Stadt blos durch die Tapferkeit der Weiber erhakten. Ihr erſter Koͤnig war Pelasgus in der graueſten Vorzeit, der letzte hieß Ariſtokrates II, mehr als 600 J. vor Chriſtus. Dieſer wurde von ſeinen Unterthanen um⸗ gebracht, weil er treulos gegen die mit ihnen verbuͤn⸗ deten Meſſenier ſich bewies. Von dieſer Zeit bildeten ſie kein beſonderes Volk mehr, wurden als Achaier betrachtet, und von den Roͤmern unterjocht.
XXI. Unter den Inſeln des Joniſchen Meeres gegen Nord, verdient die erſte Erwaͤhnung Coreyra, jetzt Korfu genannt. Nach Diodor erhielt ſie jenen
Ramen von einer Nymphe gleicher Benennung, welche durch Neptun in das Reer getaucht worden war. Homer nennt ſie die Inſel der Pheazier. Sie hat etwa 12 Meilen in der Laͤnge, und s in der hoͤchgen Breite. Der Boden iſt guͤt, und wurde durch die Anſtrengung der Einwohner ſehr fruchtbar gemacht. Die Sitten waren gleich jenen der Mazedonier. Durch ihre Fertigkeit und Gluͤck in der Schiffahrt datten ſie
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