Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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menes, letztere unter ihrem Tyrann Machani⸗ das, welcher dabei umkam.

2) Tegea's Bewohner nahmen an allen ehren⸗ vollen Unternehmungen Arkadien's Theil; vorzuͤg⸗ lich in der Schlacht bei Plataͤa, und zeichneten ſich in den Fehden gegen die Mantineer und Lazedaͤmo⸗ nier aus.

3) Megalopolis war die neueſte dieſer Pro⸗ vinz, erbaut nach dem Rathe des Epaminondas, welcher den Arkadiern begrei ich machte, wie wichtig ein Vereinigungs⸗Punkt und eine ſehr feſte Stadt ſei, um den Lazedaͤmoniern zu widerſtehen.

4) Herda ſoll vom Sohne Lykaons gegruͤn⸗ det ſeyn, hatte eine ſchoͤne Allee von Ahorn⸗ Baͤumen und Myrthen laͤngs des Fluſſes Alphaͤus, worin die Einwohner ſich im Laufen uͤbten.

Die Arkadier verehrten die Feld⸗Goͤtter, vorzuͤglich Pan, und opferten dem Sturme und Donner. Ihre Geſetze waren ſo einfach wie ihre Sitten. Anfangs wurden ſie nach Willkuͤhr beherrſcht, dann hatte die monarchiſche Verfaſſung ſtatt; doch behielt das Volk noch ſo viel Gewalt, daß der Koͤnig nicht alles, was er wollte, ausfuͤhren konnte. Sie ſollen zuerſt die Lein⸗ wand, die Kaͤſe, das Oel, Honig ꝛe. in Griechenland bereitet haben. Sie waren in Wiſſenſchaften und Kuͤn⸗ ſten wohl unterrichtet; Dichtkunſt, Geſang, Tanz and Feſte hatten ihren Charakter ſehr bald gemildert. Sie

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