Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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gerecht war, wenn ſie nur richtig bezahlt wurden. Die Theſſalier ſtellten gewoͤhnlich die Reiterei.

Nach ihrer Verbindung mit den Mazedoniern war je⸗

der Kapitaͤn, wenn ein Reiter ſein Pferd im Treffen oder durch Krankheit verloren hatte, verbunden, ihm ein anderes aus ſeinem eigenen Stalle zu geben, weil das allgemeine Wohl jenem der Privaten vorgezogen werden mußte. Die Infanterie war in 3 Klaſſen ge⸗ theilt, von welchen die ſogenannte Phalaux den Vorzug hatte. Dieſe beſtand aus einem Korps von 500 Mann auf der Front, und von 16 in der Tiefe, welche 3000 mit Piken bewaffnet waren. Sie ſchloßen ſich ſo eng an einander, als der Weg oder der Angriff erlaubte. Da der Koͤnig oberſter Befehlshaber der Armee in allen Kriegen war; ſo hatte er die Leitung aller Zweige ſowohl bei Schlachten, als Belagerun⸗ gen. Weibsperſonen und andere entbehrliche Men⸗ ſchen fand man ſelten bei den Heeren. Wer im Dienſte

des Vaterlandes umkam, wurde durch ein oͤffentliches

Erinnerungs⸗Zeichen geehrt; ſowohl ſeine Kinder, als die naͤchſten Verwandten waren von jeder Abgabe befreit. War die Zeit des Kriegsdienſtes vorbei, oder

ſetzten Verwundungen ihn außer Stande, ferner zu

dienen, ſo wurde er zu den Seinigen mit einer Un⸗ terſtuͤtzung zuruͤck geſchickt, von welcher er waͤhrend ſeines uͤbrigen Lebens ſich naͤhren konnte.

Die Mazedonier rechneten ihre Zeit nach 12 Mo⸗ naten, 1 zu 30 und s zu 34 Tagen; in jedem vierten