Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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Anblick gewaͤhrte die Landſchaft Aegyptens am 15. Februar.

Als ſie bei Batn Elbakara ankamen, wo ſich der Nil theilt, ließen ſie den Arm von Roſette

zur Linken, und fuhren in den von Damiette. Die Schiffsleute fuͤrchteten, die Nacht vor dem Flecken

Dagoue, einem alten Zufluchtsorte der Raͤuber, zu⸗ zubringen. Sie hieltenalſo vor dem kleinen Dorfe Z u⸗ feti, und warfen Anker; waͤhrend der Bediente das Abendeſſen bereitete, ging Savary mit ſeinen Be⸗ gleitern bis zu den Huͤtten der Landleute, und er⸗ ſuchte ſie um friſche Eier und Milch. Dieſe waren auch ſogleich ſehr dienſtfertig, und begleiteten ſie bis an das Schiff zuruͤck.

Des andern Morgens erblickte Savary ganze Schaaren ſchneeweißer Voͤgel, die ſich auf dem Gipfel der Baͤume wiegten. Die Araber nennen ſie Rinds⸗ Waͤchter, weil ſie ſtets dieſe Thiere begleiten. Sie ſind etwa ſo groß, als ein Faſan, haben rothe Fuͤße und einen ſchwarzen Schnabel. Bei Dagoue macht der Nil eine große Kruͤmmung, von welcher ein durch Menſchenhaͤnde abgeleiteter Fluß auslaͤuft, der ſo breit iſt als die Saone. Er iſt vom Monate Auguſt bis zum Dezember ſchiffbar, und traͤgt die groͤßten Fahrzeuge. Seine Richtung iſt von Nordoſt gegen Suͤdweſt. Nichts iſt friſcher, reicher, lachen⸗ der, als ſeine Ufer. Man moͤchte ſagen, daß er das irdiſche Paradies durchſtroͤme. Dieſer ſchoͤne Fluß lie⸗