Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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ſterniß beguͤnſtigt, die Fahrzeuge, und wenn ſie kei⸗

nen Widerſtand finden, ſo erwuͤrgen ſie die Fremden, und bemaͤchtigen ſich ihrer Reichthuͤmer. Ein Frem⸗ der muß daher ſeiner Bedienten, die er mit ſich fuͤhrt, und der Treue ſeines Schiffs⸗Patrons verſichert ſeyn: denn dieſer iſt oft mit den Raͤubern einverſtanden,

und theilt mit ihnen.

Savary verſorgte ſich wohl mit Reis und Kaffee; dieſe ſind die weſentlichſten Vorraͤthe, weil man in allen Doͤrfern Eier, Milch und Gefluͤgel findet. Auch noch einige Flaſchen alten Cypernweines wurden hin⸗ zugelegt. Mahomet Aſſalame(ſo hieß der Ja⸗ nitſchar, der ihn begleitete), obgleich ein guter Mu⸗ ſelmann, leerte doch gerne ein paar Glaͤſer von Zeit zu Zeit, aber heimlich, er ſcheute ſogar die Blicke der Schiffsleute. umum ein Uhr nach Mittag verließ Savary den Hafen von Boulak. Der Nil war ſeit anderthalb Monaten in ſein Bett zuruͤckgetreten. Das Getraide üng an gelb zu werden. Der Schartam und der Dorra, oder der indiſche Hirſe, war bereits einen Fuß uͤber den Boden aufgeſchoſſen. Der Luzerner Klee trieb zum dritten Male. Die Cuceummern und Waſſer⸗Melonen breiteten ihre biegſamen Ranken uͤber den Bord des Fluſſes. Der Flachs und die Bohnen naͤherten ſich ihrer Zeitigung. Die Orangen und Zi⸗ tronen waren mit Blumen geſchmuͤckt. Einen ſolchen