Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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Dieſe Menſchen ſind Landſtreicher, welche ſich das Anſehen einer gaͤnzlichen Losſagung von allen zeitli⸗ chen Guͤtern geben, und von öͤffentlichem Almoſen ihr Leben friſten. Sie uͤberlaſſen ſich aber unzaͤhlichen Ausſchweifungen, weswegen ſie fuͤr Begeiſterte gel⸗ ten. Sie gehen in der Mitte der Staͤdte ganz nackt, treten alle Wohlanſtaͤndigkeit mit Fuͤßen, und erroͤ⸗ then nicht, ͤffentlich Handlungen zu begehen, welche die uͤbrigen Menſchen mit dem Schleier der Nacht decken. Es laͤßt ſich nicht ausſprechen, wie weit der Poͤbel die Verehrung fuͤr dieſe unverſchaͤm⸗ ten Cyniker treibt. Vorzuͤglich die Weiber, die doch von Natur ſo furchtſam und beſcheiden ſind, vergeſſen fuͤr ſie alle Zuruͤckhaltung und Schaam ihres Ge⸗ ſchlechtes.

Auf dem Wege nach Gize traf Savary meh⸗ rere Schakals, fahle Thiere, in der Groͤße eines Hundes, mit ſchleppendem Schweife und ſpitziger Schnauze, welche vom Raube ihrer Jagd leben, und auch Seeſiſche freſſen. Die Araber nennen ſie Dib. Sie ſind die afrikaniſchen Woͤlfe.

XX. Giie iſt eine kleine Stadt von einem Kia⸗ chef regiert. Ihre Gruͤndung gehoͤrt den Arabern, wie man ſchon aus dem Namen erkennt; denn Gize bezeichnet im Arabiſchen einen Winkel, das aͤußer⸗ ſte Ende. Man gab ihr dieſe Benennung, weil ſie zur Zeit, wo Maſfr Foſtat hluͤhete, eine ſeiner Vor⸗ ſtaͤdte bildete. 3