Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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ſehr hoͤflich um einige Geldſtuͤcke, die ſie denn ohne⸗ hin erhalten haͤtten. Nach dieſem kleinen Geſchenke war der Friede befeſtigt, und Savary hoͤrte ſie halb⸗ laut unter ſich ſagen: Laßt uns den Heiligen beſu⸗ chen; und ſogleich entfernten ſie ſich. Savard folgte ihnen. Sie zogen laͤngs der zweiten Pyra⸗ mide hin, und hielten an der Pforte einer Felſen⸗ grotte. Nachdem ſie die Fußbekleidung abgelegt hat⸗ ten, ſtiegen ſie hinab. Savary that ein Gleiches. Die Grotte war geraͤumig, ſauber und artig. Man athmete daſelbſt eine angenehme Kuͤhlung. An dem einen Ende war eine ſechs Fuß hohe Niſche, vor welcher ein alter, durchloͤcherter Vorhang gezogen war. Die Araber blieben ehrfurchtsvoll ſtehen. Jeder beugte das Knie und kuͤßte einen Fuß, der unter dem Vorhange herabhing. Savary bemerkte durch die Oeffnungen, daß ein nackter Mann ſeinen Fuß zum Kuͤſſen hervorſtrecke. Als nun auch ihn die Reihe traf, ſo ſprach er: o großer Heiliger, enthuͤlle mir dein Antlitz! Er nahm aber dieſes Kompliment fuͤr eine Verhoͤhnung, und da er nach der Ausſprache er⸗ rieth, daß Savary kein Araber ſei, ſo antwortete er ihm barſch: Rouh anni ia kelb fort mit dir, du Hund! Bei dieſen Worten ſchleuderten die Mu⸗ ſelmaͤnner furchtbare Blicke auf ihn. Er entfernts ſich ſchnell, gluͤcklich, daß ſeine Unbeſcheidenheit ihm nicht

theurer zu ſtehen kam, und er verſchwur auf immer

allen Umgang mit den aͤgyptiſchen Santons.