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Die neuen Vorwuͤrfe, welche ſie zu aͤußern beginnt, erſterben auf ſeinen Lippen. Sie nimmt die Hand des jungen Mannes, welche in der ihrigen zittert, und fuͤhrt ihn unter eine dichte Orangen⸗ Laube. Der Mond verſilberte die Blaͤtter. Der Raſen war mit Blumen bedeckt. Die fuͤßen Duͤfte der Pflanzen we⸗ heten Wohlluſt in ſeine Sinne. Flor und Seide ver⸗ huͤllten kaum die Reize der Gemile. Die Augen⸗ blicke waren koſtbar. Die Geſchichte ſagt, daß die beiden Liebenden dieſelben zu benutzen verſtanden. XVIlI. Einer der wichtigſten Gegenſtaͤnde fuͤr den Reiſenden in Aegypten ſind die Pyramiden. Sa⸗ vary begab ſich zu dieſen erhabenen Denkmaͤlern des Alterthums von Groß⸗Kairo durch das Quartier Hauefi. Der Nil war zu ſeiner Rechten, und der Kanal des Fuͤrſten der Glaͤubigen zu ſeiner Linken.
Nachdem er einen Theil des alten Kairo durchwan⸗
dert hatte, ſchiffte er ſich auf der Spitze von Mekias ein, und landete zu Gize. Ehe er weiter reiſte, mußte er dem Kiachef(Statthalter) ein Geſchenk machen, der ihm zwei Scheiks verſprach, um ihn ge⸗ gen die Pluͤnderungen der Araber ſicher zu ſtellen. Kaum hatte er ſich eine Viertel Meile von Gize eut⸗ fernt, als er die Spitze von zwei großen Pyramiden erblickte. Nachdem er am Fuße der groͤßten angelangt war, legte er ſeine Kleider ab an dem Eingange des Kanals, der in das Innere fuͤhrt. Mit ſeinen Be⸗ gleitern tieg er nun hinab, und heder hatte eine


