Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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Scherkie, der faſt so Schritte lang und 40 breit iſt, und an dem man noch die Hieroglyphen ſeines Da⸗ ches wahrnehmen und unterſcheiden konnte. Er ſah dann die Stadt Tagta, welche mit ihren Moſcheen ein ganz artiges Anſehen auf der Weſtſeite des Fluſſes hat, die ebenfalls ſchoͤne Stadt Maraga auf eben der Seite; und fuhr nachher um eine Landſpitze, die ſich etwa auf 4 Meilen erſtreckt und von dem Ufer des Nil, der gegen Maraga eine Kruͤmme macht, ent⸗ ſtehet. Nachdem er noch einmal ſo weit gefahren war, kam er an eine Inſel, die Tſchieſiret Schendo⸗ viib beißt, und etwa eine kleine Meile lang ſeyn mag. Am Orte Gilfan machte der Nil die zweite Kruͤmmung oder einen Bogen; die dritte Kruͤmme aber dem Dorfe Suhgedſch gegenuͤber. Das Grab eines vermeinten tuͤrkiſchen Heiligen befindet ſich in dem durch ihn beruͤchtigten Schech Haridi, dem Dorfe Suhaedſch gegenuͤber. Dieſes Grab hat die Geſtalt eines kleinen runden Daches, oder einer klei⸗ nen Kuppel, die uͤber den Berg hervorraget. Man machte damals ſo viel Nuͤhmens und Redens von den Wundern dieſes Heiligen, daß Norden ſich nicht enthalten konnte, Nachrichten zu ſammeln, um ſie wieder zu geben:

Nach dem Tode des Heiligen Schech Haridi, hat Gott die Gnade gehabt, ihn in eine Schlange zu verwandeln, die unſterblich iſt, von Krankheiten befreiet, und allen Denen Gutes verleiht, welche ſie