Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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nicht eine einzige ausgeſpro hene Silbe auslaͤßt. An

dem Ufer des Fluſſes ſindet man auch noch unzaͤhlig viele Grotten, wo die ſogenannten heiligen Eremiten ehedem ſich aufgehalten haben. Als Norden vorbei reiſte, hielt ſich eine Rotte raͤuberiſcher Araber dort auf. Gegen 12 Uhr Mittags des 27ſten, ſah man die Stadt Montfalunt, wo ein koptiſcher Biſchof re⸗ ſidirte. Das Land iſt fruchtbar, der Stadt gegenuͤber, an der oſtlichen Nilſeite, liegt ein koptiſches Kloſter; wer es beſehen will, der muß ſich in einen Korb an Seilen ſetzen, und ſich ſo durch eine Winde hinauf⸗ ziehen laſſen. Gegen Abend erreichten unſere Neiſen⸗ den eine Inſel, die zwiſchen Ell Maabda gegen Oſt und Tava gegen Weſt liegt, wo die Durchfahrt ſehr gefaͤhrlich iſt, und ſie fanden auch da wirklich ein Schiff, das geſtrandet und verſunken war. Eine Meile weiter kamen ſie an die Inſel Gieſiret Vulad⸗

baggid, wo die Durchfahrt eben ſo gefaͤhrlich war.

An dieſem Tage erblickte Norden das erſte Kroko⸗ dil. Es hatte ſich auf einer Sandbank, welche wegen des niedrigen Standes des Nils uͤber das Waſſer her⸗ vorragte, hingeſteckt. Da es das Fabrzeug kommen ſah, ſprang es auf, und ging, wiewohl gleichſam ſchwer⸗ muͤthig und verdruͤßlich in das Waſſer. Man ſchaͤtzte ſeine Laͤnge auf 10 Fuß. Die Barke legte ſich fuͤr heute an der Weſtſeite des Fluſſes, etwa eine Vier⸗ tels⸗Meile vom Dorfe Salaem vor Anker.

Am 28ſten mußte die Barke eine Strecke wegen