Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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in deren Mitte ein großes Gewoͤlbe ſich befindet; das Licht faͤllt durch die Kuppel; nach der Form die⸗ ſer Kirche ſind alle ubrigen gebaut. Die Stadt ſcheint zur Weltherrſcherin erkohren zu ſeyn; ſie liegt in Europa; man kann von ihr nach Aſien und zur Rechten nach Aegypten und Afrika ſehen. Zur Linken liegt der Pontus Euxinus und der Maͤo⸗ tiſche See, an welchem viele Voͤlker wohnen, welche von allen Nationen beſucht werden. Auf der einen Seite wird ſie vom Propontis beſpuͤlt; auf der anderen Seite bildet der Fluß einen bequemen Ha⸗ fen, welchen Strabo das goldene Horn nennt; auf der dritten Seite ſtößt ſie an das Feſtland, und bildet ſo gleichſam eine Halbinſel. In der Mitte der Stadt genießt man eine herrliche Ausſicht auf das Meer, und auf den mit ewigem Schnee bedeck⸗ ten Olympus. Das Meer wimmelt von Fiſchen, und dieſe befinden ſich daſelbſt in ſo großer Menge, daß man ſie mit Haͤnden fangen kann. Die Griechen betreiben mehr den Fiſchfang, als die Tuͤrken, welche nur die Fiſche, welche ſie fuͤr rein halten, eſſen; alles unreine fliehen ſie wie Gift. Eher ließen ſie ſich die Zunge oder Zaͤhne ausreißen, als daß ſie von einem Froſche, von einer Schnecke oder Schildkroͤte eſſen wuͤrden, weil ſie dieſe fuͤr unrein halten. Von glei⸗ chem Aberglauben ſind auch die Griechen befangen. Am Ende des oben erwaͤhnten Vorgebirges liegt der Palaſt des Sultans, welcher ſich weder durch