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kiſchen Spitaͤlern ein, welche ſehr bequem und ſchön
gebaut ſind und ordentliche von einander geſonderte Ge⸗ maͤcher haben. Sie ſtehen Juden und Chriſten offen; auch kehren Baſſen und Singiaken auf ihren Reiſen in denſelben ein. Alle Gaͤſte werden da geſpeiſt. Auf einer großen hoͤlzernen Scheibe ward mir eine Schuüſſel zu Schleim gekochter Gerſte, nebſt einem Stüͤck Fleiſch vorgeſetzt, ringsherum lagen Brod⸗ ſtuͤcke mit etwas Honig⸗Kuchen. Um nicht unhöflich
zu ſcheinen, verkoſtete ich das Gericht, und fand es
gut. Dieſe Spitaͤler trifft man nicht uͤberall: ſon⸗ dern bisweilen mußten wir in großen, weiten Staͤl⸗ len uͤbernachten, wo wir uns durch den Wein er⸗ heiterten.
Sehr beſchwerlich fiel uns der Mangel der Uhren bei den Türken; denn ſie weckten uns oft um Mit⸗ ternacht auf, indem ſie, durch den Mondſchein ge⸗ taͤuſcht, glaubten, es breche der Morgen an. Blos bei dem Kirchendienſte haben ſie Talismane, um bei Tages⸗Anbruche die Glaͤubigen zum Gebete von
einem hohen Thurme herab zu ermahnen, dieß thun
ſie auch zwiſchen dem Aufgange der Sonne und Mit⸗
tag, ferner zwiſchen Mittag und Abend. Demnach theilen ſie den Tag in 4 Theile, deren Laͤnge und
Kuͤrze die Jahreszeit beſtimmt; die Zeit der Nacht iſt unbeſtimmt. Hatten die Tuͤrken, durch den Mond getaͤuſcht,
ihren Irrthum eingeſehen, ſo legten ſie. ſich wieder
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