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Reitern begleitete mich aus der Stadt. Außerhalb derſelben hielten ſeine Reiter Kampfſpiele, ſie warfen ihre Turbane auf den Boden, und hoben ſie im ſtaͤrk⸗ ſten Laufe mit ihren Spießen von der Erde auf. Hierauf nahm der Singiacci von mir Abſchied, und gab mir ſicheres Geleit. Zu Ofen kamen mir einige Tuͤrken, Chiauſen genannt, welche die Be⸗ fehle des Sultans und der Baſſen hin und her kra⸗ gen müuſſen, entgegen, welches bei dieſer Nation ein ausgezeichnetes Amt iſt. Bei einem Ungarn nahmen wir Quartier; Pferde und Wagen wurden nach tür⸗ kiſcher Sitte beſſer verſorgt, als ich. Der Baſſa ſchickte einen Diener, Tuigor genannt, mich zu beſuchen, und ließ ſich entſchuldigen, daß er wegen Krankheit nicht kommen könne. So traf auch Pa⸗ linai noch zur rechten Zeit bei mir ein, indem wir uns lange zu Ofen aufhalten mußten. Als der Baſſa erfahren hatte, daß ich einen geſchickten Arzt, Na⸗ mens Wilhelm Quackelbein, bei mir haͤtte, ſo ließ er mich erſuchen, denſelben ihm zu ſchicken; es reute mich aber bald, weil die Krankheit des Baſſa taͤglich überhand nahm, und wir dadurch in Verdacht gekommen waͤren, denſelben um das Leben gebracht zu haben. Von dieſer Sorge befreite uns die baldige Geneſung deſſelben. Zu Ofen ſah ich die erſten Janitſcharen, di Leibwache des Sultans, ihre volle Anzahl beträgt 12000 Mann. Sie ſind durch das ganze Neich ver⸗ 13tes Baͤndchen, Tuͤrkei I. 2. 8,


