Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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233 Schiffe trocken, und ſicher ſtehen koͤnnen. An der andern Seite, zunaͤchſt am Geſtade, pflegt man das Geſchütz zu gießen, wovon man eine ungeheuere Menge, groß und klein, aus Erz und Eiſen, liegen ſieht. Die Türken baben ſolche theils in Griechen⸗ land, theils in Ungarn erobert.

Gegen das Gebirg ſind viele Weinberge, und fruchtbare Gärten, darin auch viele Luſthäuſer, welche meiſtens den Chriſten gehoͤren: denn faſt alle dieſe wohnen, auf Befehl des Groß⸗Sultans, zu Pera; wenige nur zu Konſtantinopel. 3

Die alten Peroten haben den Glauden der ro⸗ miſchen Kirche, und deren Gebraͤuche, welche von den griechiſchen Kultus ſehr verſchieden ſind. Die römiſchen und die griechiſchen Glaubensgenoſſen, ſind deßwegen nicht die beſten Freunde. Deſſen ohnge⸗ achtet ergiebt es ſich, daß ſie unter einander heira⸗ then, wobei dann jeder Theil ſeine Religion behaͤlt: übrigens aber ſelten gut mit einander lebt.

Außer der Stadt iſt das alte Serail, oder der Ort, wo die Chriſtenkinder, welche die Türken als Tribut von ihnen nehmen, dann die Janitſcharen auferzogen, und geuͤbt werden. Die Juden und Tür⸗ ken haben auch ihre Begraͤbniß⸗Plätze daſelbſt.

Zu Pera wohnen auch die Geſandten der frem⸗ den Maͤchte, theils der Freundſchafts⸗Buͤndniſſe we⸗

gen, welche dieſe mit der Pforte zu erhalten wun⸗