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bedentet; denn ſie liegt uͤber dem Kanal, oder Mee⸗
res⸗Arm; Konſtantinopel gegenuüber, von wo aus man mit kleinen Schiffen, Permes genannt, hin und her faͤhrt. Um zu Land dahin zu kommen müßte man einen Umweg von mehr, als zwoͤlf Mei⸗ len machen. Der Hafen zu Pera iſſt ſehr ſchoͤn, bequem und ſicher, hat 5 Meilen im Umfange. An der Einfahrt iſt er wohl eine Meile breit, weiter einwaͤrts nur eine halbe. Es iſt auch kein Schiff ſo groß, daß es den Grund erreichte, von einem Ge⸗ ſtade zum andern, bis zu den Haͤuſern.— Die Stadt ſiegt zum Theil in der Ebene, zum Theil am Berg. Sie hat im Umfang 3 Meilen, und mehrere Viertel, welche durch hohe Mauern abgeſondert ſind. In dem erſten wohnen die alten Peroten, in einem andern die Griechen, im dritten die Tuͤrken, als die Ober⸗ herren der Stadt. Auch Juden findet man daſelbſt, wiewohl die meiſten in Konſtantinopel ſelbſt ihr Weſen treiben. Pera iſt ſehr ungleich gebaut, in der Mitte iſt die Stadt breit, und niedrig, und en⸗ det mit einer Spitze. Sie iſt ſehr volkreich, hat aber wenige ſchöne, und nicht viele bequeme Haͤuſer. Man ſieht aber ſchoͤne Springbrunnen, welche ihr Waſſer aus der Donau, und andern Fluͤſſen erhalten. Die laͤngſte Seite wird vom Meere beſpuͤlt.
Außer dem Thore, wo man in den Hafen geht, iſt das Arſenal, oder Zeughaus. Es hat hundert Schwiebbogen, und bedeckte Orte, unter weſchen die


