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blicklich wegfallen. Es bedienen ſich derſelben ſowohl
die Männer, als die Weiber: denn ſie haben einen großen Abſcheu vor den Haaren an allen Theilen des Leibes. Iſt auch dieſe Reinigung vollzogen, ſo trock⸗ net man ſich vollſtaͤndig ab, zieht ſich wieder an, be⸗ zahlt den Dienern, und dem Kleider⸗Huͤter eine Kleinigkeit, und geht, am ganzen Leibe geſtaͤrkt, wohl und munter, wieder ſeiner andern Lebensweiſe nach.
An dieſer Bad⸗Einrichtung koͤnnen alle Nationen, mögen ſie was immer für eines Glaubens ſeyn, Theil nehmen; Tuͤrken und Mohren aber, kurz alle Mos⸗ lims pflegen ſich gar oft zu baden, theils der Geſund⸗ heit und des Wohlbehagens wegen, theils um ihren Glaubens⸗Geſetzen zu genuͤgen. Denn durch dieſelben iſt ihnen verboten, ohne dieſe Reinigung die Kirche zu betreten.
Die reichen, und vornehmen Tuͤrken haben die Baͤder gleich bei ihren Wohnungen, und gebrauchen ſie wöͤchentlich drei oder viermal. Die Aermern muͤſ⸗ ſen die oͤffentlichen Baͤder in der Woche wenigſtens einmal beſuchen; ſonſt werden ſie fuͤr unrein gehalten.
XXII. Es ſind aber die Baͤder vorzuͤglich den
Frauenzimmern beliebt; denn der Gang nach den⸗
ſelben iſt die einzige Gelegenheit, wo ſie aus ihren Wohnungen, welche ihre Maͤnner, Vaͤter oder Ver⸗
wandte, immer in den aͤußerſten, und verſchloſſenſten


