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blauen Tuche, legen ſich dann zuerſt in das Schwitz⸗ bad, und nach dieſem begeben ſie ſich in das große Bad. Dieſes iſt etwas hoͤher, hat die Form eines Halbzirkels, und am Gewoöͤlbe Glasfenſter. In der Mitte, von Marmor⸗Waͤnden umgeben, ſpringt wieder ein waſſerreicher Brunnen; zunaͤchſt dabei liegt eine lange und breite Marmortafel, auf vier Kugeln. Auf dieſe pflegen ſie ſich nach dem Bade zu legen. Jetzt erſcheinen wieder die Badediener, und reiben den Gaſt mit warmen Tuͤchern an Armen und Beinen, ja am ganzen Leibe, wenden ihn auch da⸗ bei von einer Seite zur andern. Dieß geſchieht ſehr hurtig, und ſo glimpflich, daß dem Badenden keine ihrer Handlungen zuwieder faͤllt, ſelbſt wenn ſie ſich, was oft geſchieht, demſelben auf dem Ruͤcken ſetzten, oder an ihm herunter gleiten ꝛc.—
Nach dieſem begeben ſich die Tuͤrken in ein klei⸗ nes, erwaͤrmtes Gemach, und laſſen dort ihren Koͤr⸗ per nochmal reiben. Man bedient ſich hiezu eines Saͤckleins von Leinwand, welches wie ein Handſchuh geformt iſt. In einem Marmorbecken wird hierauf kaltes und warmes Waſſer, bis zu einem angeneh⸗ men Grade der Temperatur gemiſcht. Nach dieſem werden die Glieder noch einmal gewaſchen, dann die Füße mit Bimsſtein gereinigt, die Haare an verbor⸗ genen Stellen, z. B. unter den Armen, an der Scham, entweder weggeſchoren, oder mit einer Salbe, die ſie Rusma nennen, beſtrichen, wo ſte denn augen⸗


