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XVII, Am andern Ende der Stadt, welches die Griechen St. Demetrius, die Alten aber das Vorgebirge Chriſoceras nennen, liegt gegen Auf⸗ gang, zunaͤchſt am Hafen, das kaiſerliche Schloß, oder die Reſidenz. Es iſt mit hohen, ſtarken Mauern umgeben, und hat einen Umfang von zwei franzöſiſchen Meilen. In der Mitte iſt ein kleiner Berg; auf demſelben ſieht man einen ſchoͤnen, luſt⸗ reichen Garten. Er reicht bis an das Meer hinab, wo viele Wohngebaͤude angebracht ſind. Auch ſieht man einen Portikus allda, der dem Kreuzgange in einem Nonnen⸗Kloſter nicht unaͤhnlich iſt. Darin ſind 2v0 Kammern; an der aͤußern Spitze deſſelben aber wohnt in der Sommerszeit der Groß⸗Sultan ſelbſt; denn die Erhabenheit des Ortes gewaͤhrt ge⸗ ſunde Luft. Auch iſt gutes, friſches Waſſer daſelbſt.
Vor Zeiten haben dieſe Gebaͤude zur St. Sophien⸗ Kirche gehört. Bajazeth II. ſonderte ſie aber davon ab, und ließ in die Mitte ein ſchoͤnes Wohnhaus bauen. In den unterſten Gemaͤchern wohnte er zur Winterszeit, im Sommer aber genoß er die Kuͤhlung in einem kleinen Luſthaus, das ganz von Glas, und mit zinnernen Staͤben zuſammengefaßt iſt. Es hat die Geſtalt einer Halb⸗Kugel, und in der Mitte einen Springbrunnen, der aber jetzt kein Waſſer mehr enthaͤlt. 1
Nicht weil davon iſt die Wohnung der Sultanin, mit herrlichen Baͤdern, aber ringsum wohl verſchloſ⸗


