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wohner auvertraut, wo ſie denn beſonders wider die Peſt zu wachen haben. Zwei von ihnen befinden ſich beſtaͤndig auf jedem Landungs⸗Platze. Sie laſſen keinen Reiſenden an das Land ſteigen, ausgenom⸗ men man hat ſich ausgewieſen, daß man von keinem Lande komme, wo eine Seuche herrſcht.
Ich ſah Feigenbaͤume mit köſtlichen Fruͤchten, die aber ohne beſondere Behandlung nicht zur Reife kamen; dagegen ſah ich auch dergleichen Baͤume, deren Fruͤchte gar nicht zum Eſſen waren. Von den letztern aber nahmen die Einwohner einige Stuͤcke, und hingen ſie an den guten Baͤumen auf. Nach einiger Zeit fingen die ſchlechten Fruͤchte zu faulen und zu gaͤhren an, bis ſich zuletzt eine Menge klei⸗ ner Inſekten, welche die Geſtalt der Muͤcken haben, daraus entwickelte. Dieſe ſetzten ſich auf die beſſern, aber unreifen Fruͤchte, und nachdem ſie mit ihrem Stachel dieſelben uberall beſtochen hatten, fingen auch dieſe zu reifen an, und wurden zuletzt eine außer⸗ ordentlich ſchmackhafte Speiſe. Ferner ſah ich eine Menge Rebhühner, welche ſo zahm ſind, wie bei uns die Haushühner. Man treibt ſie des Morgens auf die Felder, und in die Gebirge, und lockt ſie des Abends mittels einer Pfeife, oder nach einem andern gewohnten Rufe, wieder nach Hauſe, wo ſie dann zu hunderten erſcheinen, und fuͤr die Nacht ihr ſchützen⸗ des Obdach bewohnen. Man hat es ſchon verſucht, dieſe Rebbühner auch an andere Orte zu verpflanzen;


