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ſtantinopel in geiſtlichen Sachen untergeben, haben auch eine Kirche, fuͤnf Meilen von der Stadt auf einem hohen Berge. Dieſes Gebaͤude wird fuüͤr das ſchoͤnſte ſeiner Art, auf allen Cycladiſchen Inſeln gehalten. Sie iſt ſehr kunſtreich mit Moſaik ver⸗ ziert, und ſoll, nach der Sage der Einwohner, vom griechiſchen Kaiſer Konſtantin Monachus erbaut, und zu Unſer Frau von Niamova genannt wor⸗ den ſeyn.
VIII. Die Regierung iſt wie in andern Re⸗ publiken geſtaltet. Die Vornehmſten des kleinen Staates ſind die Mahones, eines alten, adelichen Geſchlechtes, von den Juſtinianen aus Genua ſtammend. Aus dieſen wird immer Einer, abwech⸗ ſelnd jeden Jahrs ein anderer, zum Regenten und oberſten Richter, in peinlichen und buͤrgerlichen Rechts⸗ faͤllen, erwaͤhlt. Demſelben iſt ein Doctor der Rechte zur Seite gegeben, als Statthalter. Ueberdieß er⸗ waͤhlen ſie alle ſechs Monate vier Beiſitzer, welche insbeſondere zu richten haben uͤber Leben und Tod, ſo wie diejenigen Gegenſtaͤnde zu beſorgen, welche mit andern Staaten, und deren Geſandten vorfallen. Ferner ſind zwoͤlf Raͤthe beſtellt, welche aber nur in außerordentlichen, und wichtigen Sachen beigezogen werden. Endlich haben ſie noch andere, geringere Beamte, welche kleine Haͤndel, die z. B. nicht uͤber 20 Kronen betreffen, verhandeln und ſchlichten. Die⸗ ſen iſt auch die Sorge fuͤr die Geſundheit der Ein⸗


