Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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mit geſtickten Gold⸗ oder Perlen⸗Borten. Sie bin⸗ den dieſelben, wie die Aermel, mit langen, ſeidenen Baͤndern, durch viele Schlingen zuſammen, und nur auf dem Rücken flattern einige Schleifen nachlaͤſſig hin, was ihnen ein freies, reitzendes Anſehen gibt. Die Stirne umwinden ſie mit einem Goldgewebe, welches bei den Jungfrauen über den Nacken bis auf die Bruſt, oder bis an den Gürtel harabhäͤngend fortgeſetzt iſt. In dieſes Gewebe ſind oft koſtbare Perlen und Steine eingeheftet. Statt dieſes Gold⸗ gurtels tragen aber die Verheuratheten einen ſchö⸗ nen, weißen Schleier, der weit über den Rücken herab ſinkt. Auch ſind ihre Knöopfe und Schlingen alle weiß. Hals und Bruſt zieren ſie mit goldenen Kelten, mit ſchönen Gehaͤngen von Perlen, und an⸗ dern edlen Geſtein, nach eines jeden Vermögen und Stand. Sie baden ſich ſehr oft; auch iſt all ihr Sin⸗ nen und Trachten dahin gerichtet, ſich zu putzen, und ihre Schönheit zu erhoͤhen, damit ſie ihren Lands⸗ leuten ſowohl, als den Fremden gefallen moͤchten.

Die Stadt wird von Griechen, und Genueſern bewohnt; jedoch giebt es auch viele Juden allda. Dieſe haben beſondere Straſſen, worin ſie wohnen, und damit man ſie von den Chriſten leicht unter⸗ ſcheiden kann, muſſen ſie ein großes, gelbes Bareth tragen. Sie treiben großen Wucher mit Geld, und andern Waaren.

Die Griechen ſind dem Patriarchen von Kon⸗

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